„CAVALLUNA – Land der Tausend Träume“: Freundenartiges Erlebnis mit meiner Tochter

Auf dem Weg nach Köln haben wir das Radio aufgedreht, die Lieder mitgesungen und hatten richtig Spaß, auch wenn wir dabei nicht ganz textsicher gewesen sind. Die Anreise verlief ohne Komplikationen, und wir haben in der Lanxess Arena rasch einen Parkplatz bekommen. Draußen angekommen, bekamen wir schon das positive Gefühl einer guten Stimmung zu spüren, die schallende Musik aus den Lautsprechern und die Stimmung unter den Wartenden waren einfach super.

Wir stellten uns an die lange Reihe wartender Gäste am Haupteingang West. Pünktlich um 12:30 Uhr öffneten die Türen der Arena. Als wir an der Reihe waren, wurde uns mitgeteilt, dass unsere Tickets leider mit den vorliegenden Geräten nicht scannbar seien. Man hat sich für die Situation entschuldigt und uns freundlich darum gebeten, mit unseren Tickets zum Club-Eingang West zu gehen. Wir gingen also zum Club-Eingang und waren überrascht, dass dort keine Schlange war und sind auch direkt drangekommen. Dort teilte man uns aber mit, dass dieser Eingang nicht der richtige sei und wir stattdessen den Eingang Südwest nehmen sollten. Also gingen wir dorthin und stellten uns in die Reihe. Als wir nach einer Wartezeit drankamen, wurde uns erneut freundlich mitgeteilt, dass unsere Tickets mit diesen Geräten leider nicht scannbar seien. Man erklärte uns, dass unsere Tickets direkt aus dem Hause LANXESS ARENA stammen und nicht vom Veranstalter selbst; wir sollten daher den Haupteingang Nord nutzen, um uns dort an die Informationsstelle des Hauses zu wenden. Wir gingen also erneut zum Haupteingang Nord und stellten uns erneut an die Schlange. Als wir dran kamen, wurden wir von einem aufmerksamen und freundlichen Mitarbeiter wiedererkannt. Als ich ihm erklärte, dass wir uns nach den Anweisungen des Einlasspersonals gehalten haben, aber trotzdem gerne die Möglichkeit bekommen möchten, reingelassen zu werden, holte dieser eine nette Person vom Informationsschalter der LANXESS Arena. Diese Person bat uns, einen Augenblick zu warten, damit sie unsere Tickets an ihrem Computer überprüfen könnte. Es dauerte wirklich nicht lange, bis diese Person uns reinließ und uns einen schönen Tag und eine schöne Show wünschte.

Drinnen endlich angekommen, stärkten wir uns mit einem Hot Dog und einer Portion Pommes rot-weiß, welche wir uns teilten. Die Stimmung drinnen war super, und wir hatten nicht das Gefühl von Stress, obwohl in den Außengängen eine Menge los gewesen ist, da sich jeder vor Beginn stärken wollte. Nachdem wir aufgegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zu unseren Plätzen, welche sich im Block 214 in Reihe 10 befanden und hatten eine wunderbare Sicht zur Bühne. Die Atmosphäre war von Beginn an magisch beeindruckend, die Hintergrundmusik in Verbindung mit den Lichteffekten und dem Bühnenaufbau hatte etwas Meditatives. Ich besorgte meiner Tochter und mir etwas zu trinken und begab mich davor in die Raucherzone. Dort war die Stimmung ebenfalls wunderbar, aber extrem windig, sodass mir trotz Sonnenschein schon fast fröstlich wurde. Auf dem Weg zum Getränkestand kam ich am Informationsschalter vorbei und sah die nette Person, die uns reingelassen hatte, und bedankte mich nochmal für ihren Einsatz und ihre Freundlichkeit. Als ich zurück zum Sitzplatz kam, füllte sich die Arena immer mehr und trotz Hintergrundgeräuschen wurde ich von der magischen Atmosphäre wieder gepackt und kam schon fast in einen meditativen Zustand. Zehn Minuten vor Beginn der Show trat ein Shaolin-Meister auf die Bühne und präsentierte uns seine beeindruckende Technik des Kung-Fus. Seine Darbietung wurde durch zwei Cavalluna-Drachen untermalt.

Hinter uns, also in Reihe 11, saß eine schwangere Mutter mit ihrer etwa 9-jährigen Tochter. Zwangsläufig bekam ich ihre Gespräche mit, da sie keine Anstalten machte, während der Show leise zu reden. Als säßen die beiden mit Popcorn liegend auf dem Sofa vor dem Fernseher und haben wirklich und damit meine ich wirklich alles kommentiert, was es zu kommentieren gab. Auch meinen Sitznachbarn ist es aufgefallen und sie haben sich einen Spaß daraus gemacht. Auf der einen Seite fand ich es toll, wie interessiert das Kind und ihre Mutter waren, hätte mir aber gewünscht, sie wären dabei leiser gewesen. Es kam der Zeitpunkt, dass ich mich nicht mehr wirklich auf die Show einlassen konnte, weil ich ständig die Gespräche zwischen Tochter und Mutter zwangsläufig mitbekommen habe. Ich lehnte mich daher nach hinten und blickte der Mutter in die Augen und sagte freundlich aber bestimmt, dass ich mit meiner Tochter wegen der Show hierher gekommen bin und nicht, um mich von ihren Fähigkeiten als Kommentatorin überzeugen zu lassen. Mit einem kurzen Ja antwortete mir die Mutter und tatsächlich konnte ich mich danach auf die Show wieder so richtig einlassen.

Die Show erzählte eine abenteuerliche und sagenhafte Geschichte aus dem alten Asien: Yuen, die mit seltenen blauen Augen geboren wurde – ein Zeichen besonderen Talents – wird aufgrund einer Weissagung vom bösen königlichen Berater Merl und seinen Schergen verfolgt. Auf der Flucht erfährt sie vom fernen Land der Tausend Träume, in dem jeder sich selbst verwirklichen und seine Begabungen frei ausleben kann. Ihre Suche nach diesem mystischen Ort führt sie zu einem Shaolin-Meister, Kung-Fu-Kämpfern und einem Pferdeflüsterer, doch ihre Verfolger sind ihr immer dicht auf den Fersen. Wird sie es schaffen, das sagenumwobene Land zu erreichen? Während der Pause haben wir uns gestärkt und freuten uns schon auf den zweiten Teil der Show. Der zweite Teil war für mich überraschenderweise noch mal eine Steigerung zum ersten Teil. Mein persönliches Resümee der Show: einmalig erstklassige Darbietung, welche ich in dieser Form zuvor nicht erlebt habe. Mir kamen zum Ende, wo sich alle Artisten vom Publikum verabschiedeten, Tränen in den Augen, und ich habe mich vom Sitz erhoben und konnte beim Applaudieren kein Ende finden. Ich wäre am liebsten auf die Bühne gekommen, um diesen Moment als persönliche Erinnerung mit einem Foto abzuschließen.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Stefan Löcher und seinem Team bedanken, die es meiner Tochter und mir ermöglicht haben, die Show erleben zu dürfen. Aufgrund eines kleinen Zwischenfalls bei der 51. Deutschen Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport, auf den man nicht näher eingehen muss, weil nicht erwähnenswert, haben wir diese zwei Tickets als Wiedergutmachung geschenkt bekommen. Vielen, vielen Dank!!!

Auf dem Heimweg kam mir die Mutter mit der Tochter einfach nicht aus dem Kopf. Mir kam dabei folgende Idee: Liebes DAZN-Management-Team, setzt euch doch mal mit Stefan Löcher in Verbindung. Ich glaube, dass eine Liveübertragung solcher Shows als Zusatzgeschäft zu den Sportübertragungen eine lohnenswerte Marktlücke für euch sein könnte und die passenden Kommentatorinnen könnte ich euch ebenfalls empfehlen.

Ich hoffe, ich konnte die eine oder andere Person mit meinem freudenartigen Erlebnis dazu animieren, die Show mal selbst zu besuchen. Ich möchte betonen, dass ich von keiner Seite animiert wurde, diesen Bericht zu schreiben. Ich habe weder eine PR-/Werbevereinbarung noch habe ich Geld dafür erhalten. Meine Motivation ist, meine persönlichen freudenartigen Erlebnisse mit allen zu teilen.

Bilder: Titelbild Copyright: CAVALLUNA / Rest der Bilder wurden mit dem Smartphone von mir selbst gemacht.

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